LEBENSHOFFNUNG

Lutz Scheufler predigte am Ostersonntag über die christliche Hoffnung und stellt fest, dass vor allem die persönlichen Zukunftsfragen eines Menschen offenbaren, ob er Hoffnung hat oder doch von ihnen hoffnungslos heruntergezogen wird. Und wer gerade dann auf die unsicheren Dinge seine Hoffnung setzt, für den wird die Hoffnung zum Albtraum. Was gibt uns also Hoffnung?

Die Bibel ist hierbei die zuverlässige Quelle zum Thema Hoffnung. Gerade aus ihr schöpfen weltweit Millionen Menschen Hoffnung, selbst dann, wenn sie in hoffnungslosen Situationen sind. Was gibt ihr also solch eine Kraft?

In der Predigt vergleicht Lutz es damit, dass in ihr „Chefwissen“ liege und gerade deshalb jeder Mensch eine Halt gebende Antwort auf die unsicheren Dinge des Lebens bekommt. Denn Gott offenbart sich in ihr. Das macht das Ausmaß so erstaunlich.

… soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken

Jesaja 55,9

Mit diesem Wissen kann es sich nur lohnen auf die Suche nach Antworten zu begeben. Und hierbei gibt die Bibel genau dann die Antworten auf die brennenden Zukunftsfragen: „Was ist der Sinn des Lebens?“ und „Gibt es ein Leben nach dem Tod?“
Ihre Botschaft lautet:

Christus ist von den Toten auferstanden!
Er ist der Erste, den Gott auferweckt hat,
und seine Auferstehung gibt uns die Gewähr, dass auch die, die im Glauben an ihn gestorben sind, auferstehen werden.

1.Korinther 15,20

„Das Leben nach dem Tod ist die großartigste Neuerung, die Jesus allen Menschen anbietet, die er zu bieten hat“. Jesus ist wahrhaftig auferstanden. Und diese Auferstehung gilt auch allen, die an seinen Namen glauben. Dagegen wirken alle anderen lebensverlängernden Lösungen dieser Welt nur wie sinnlose Geldausgaben, die der Auferstehung Jesu umsonst versuchen entgegenzustehen.

Aber Jesus möchte hier nicht nur überreden, sondern er will überzeugen. Und dafür baut er nicht nur auf Zeugen, die überzeugend sind, dass an der Auferstehungshoffnung etwas dran sein muss. Nein, sein Sterben und Auferstehen sind auch Grund genug dieser Botschaft zu glauben. Denn „der HERR ist auferstanden!“

Nun kann man scheinbar zu Recht behaupten: „…die Bibel vertröstet die Menschen nur auf das Jenseits. Fürs Hier & Jetzt sei sie aber zu gar nichts zu gebrauchen“. Doch Lutz Scheufler setzt diesem Gedanken in der Predigt entgegen, dass man dabei den Fragen nach der Zukunft nur aus dem Wege gehe. Menschen vertrösten sich allzu gerne durch diesseitige Themen auf die Zukunft. Doch wenn man sich genau dann das Leben von Menschen ansieht, die die Hoffnungsbotschaft zu ihrer eigenen gemacht haben, so erkennt man, dass sie im Hier & Jetzt die „Ärmel hochgekrempelt haben“ und Probleme angegangen sind. Sie haben mit ihrem Glauben an den Himmel die Erde verändert.Die Hoffnungsbotschaft von Ostern ist daher keine Vertröstung, sondern sie ist Trost. Dietrich Bonhoeffer ist da ein gutes Beispiel, als er kurz vor der Befreiung des KZ am 9. April auf persönlichen Befehl Hitlers hingerichtet wurde. Seine letzten Worte an seine Mitgefangenen waren: 

Das ist das Ende.
Für mich aber der Beginn des Lebens.

Dietrich Bonhoeffer

Menschen wie Bonhoeffer sind Christi Zeugen mit Auferstehungshoffnung. Denn das Jenseits gibt ihnen die Kraft das Hier und Jetzt anzugehen. Wer aber den Himmel wegleugnet, der kann nur noch auf das Diesseits vertrösten und muss aus seinen 70-80 Lebensjahre dann das Beste was geht rausholen. Folglich bleiben die Zukunftsfragen nach dem „wie geht es weiter“ bestehen und Hoffnung hat kein standfestes Fundament.

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