41.Frühjahrstagung

„Warum Darwin falsch lag…“ – Unter dieser provokanten These lädt die Studiengemeinschaft Wort und Wissen am 18. April 2026 zur 41. Frühjahrstagung ein. Die beiden erfahrenen Wissenschaftler Dr. Peter Borger und Dr. Reinhard Junker beleuchten im Spannungsfeld von Naturwissenschaft und christlichem Glauben aktuelle Fragen und kontroverse Perspektiven.

Programm

Warum Darwin falsch lag…

  • 9:30 Uhr Dr. Peter Borger: „Warum Darwin falsch lag…“ – Erkenntnisse aus der Genetik, die unser Verständnis der Evolution verändern
  • 11:00 Uhr Dr. Reinhard Junker: „Wenn Darwin das schon gewusst hätte …“ – Megatrends in der Fossilienforschung offenbaren interessante Hinweise zur Herkunft der Lebewesen
  • 12:30 Uhr Mittagspause
  • 13:45 Uhr Dr. Peter Borger: „Das Erbgut des Menschen – doch kein Schrottplatz („junk“) der Evolutionsgeschichte?“ – Das ENCODE-Projekt als handfeste Krise für Evolutionsvorstellungen
  • 15:00 Uhr Kaffeepause
  • 15:30 Uhr Dr. Reinhard Junker: „Wenn Darwin falsch lag, was stimmt dann stattdessen?“ – Ist theistische Evolution eine sinnvolle Alternative zur biblischen Schöpfungslehre?
  • 17:00 Uhr Ihre Fragen an Wort und Wissen, Podiumsgespräch
  • 18:00 Uhr Ende

AnmelDung

Der Tagungsort befindet sich in der EFG Dresden Süd-Ost –Straße des 17. Juni 25 (Haus 102C), 01257 Dresden
Der Zugang erfolgt über den Parkplatz hinter dem Gebäude.

Melden sie sich bis zum 1.April 2026 über die Website von Wort und Wissen an.

Ein Teilnehmerbeitrag für Mittag und Kosten der Veranstaltung wird vor Ort per Spende gesammelt.

Referenten

Dr. Peter Borger

… ist Molekularbiologe mit den Forschungsschwerpunkten Biochemie und Molekulargenetik. Er studierte Biologie und war in Lehre und Forschung unter anderem an den Universitäten Groningen, Sydney, Basel und Zürich tätig. Seine wissenschaftliche Arbeit spiegelt sich in über 70 Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften wider.

Seine akademische Laufbahn begann er aus einer darwinistisch geprägten Perspektive. Intensive Forschungsarbeit am menschlichen Genom führte ihn jedoch zu einer grundlegenden Neubewertung zentraler evolutionsbiologischer Annahmen. Er gelangte zu dem Schluss, dass es einen Schöpfergott geben muss.
Heute vertritt er die Auffassung, dass das Erbgut hochgradig funktional und komplex organisiert ist – kein zufälliges Produkt blinder Prozesse, sondern Ausdruck intelligenter Struktur. Besonders beschäftigt ihn die Frage, wie genetische Variation tatsächlich entsteht und wie sich Organismen an Umweltveränderungen anpassen.

Seit 2003 bekennt er sich bewusst zum christlichen Glauben – eine Entscheidung, die aus seiner Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Glaube und Wissenschaft erwuchs. Seit 2019 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Studiengemeinschaft Wort und Wissen.

Dr. Reinhard Junker

studierte zunächst Mathematik und Biologie, bevor er sich auch der Theologie zuwandte. Seine Promotion erfolgte im Bereich der interdisziplinären Theologie. Über mehr als vier Jahrzehnte hinweg widmete er sich der Erforschung biologischer Ursprungsfragen sowie der sorgfältigen Auslegung biblischer Texte zu Schöpfung und Evolution.

Von 1985 bis 2021 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Geschäftsführer der Studiengemeinschaft Wort und Wissen; seit 2021 engagiert er sich dort ehrenamtlich weiter. Er ist Autor mehrerer grundlegender Werke zur Schöpfungsforschung, darunter „Evolution – Ein kritisches Lehrbuch“ sowie „Schöpfung oder Evolution. Ein klarer Fall!?“.

Sein besonderes Interesse gilt sogenannten Schöpfungs- beziehungsweise Design-Indizien in der Natur. In seinen Vorträgen geht er sowohl der Frage nach, welche übergeordneten Trends sich aus dem Fossilbericht ableiten lassen, als auch der theologischen Diskussion, ob eine „Schöpfung durch Evolution“ aus biblischer Sicht tragfähig ist.