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Die Maske abzulegen verändert dich.

Als 2006 der Gangster-Rapper Sido seine Maske fallen lässt, tritt ein bebrillter 26-Jähriger mit weichen Gesichtszügen ins Licht. Das hatte keiner erwartet. Der Künstler war bisher stets mit viel Spektakel unter einer verchromten ulkigen Totenschädelmaske aufgetreten und kritisierte mit rabiaten Hip-Hop Texten die Erwachsenenwelt. Bei Teens kam das an, doch die Erwachsenenwelt verschmähte ihn. Nach seiner Offenbarung wendete sich das Blatt bei den Erwachsenen. Auf einmal wurde er sogar von Bundestagsabgeordneten zum Dialog eingeladen.

 

Die Maske abzulegen verändert dich. Nicht nur, dass deine Erscheinung eine andere wird. Nicht nur, das Menschen einen anderen Umgang mit dem ehemals Maskierten pflegen. Auch deine Begegnung vor Gott wird verändert, ja erneuert. Die Verse aus dem 1. Johannesbrief 1,5-10 lehren dich viel über das Ablegen von Masken: Die Wahrheit wird groß gemacht. Ein Leben im Licht beginnt. Geschöpfe haben dann wieder Gemeinschaft mit ihrem Schöpfer.

Gott fordert dich sogar mehrmals auf, die Machenschaften unter der Maske aufzudecken und so die Werke der Finsternis in seinem Licht zu enttarnen:

Und beteiligt euch unter keinen Umständen an irgendeinem Tun, das der Finsternis entstammt und daher keine guten Früchte hervorbringt. Deckt solches Tun vielmehr auf! […] Wird es aber bloßgestellt, dann wird es durch Gottes Licht offenbar; denn alles, was ans Licht kommt, kann selbst Licht werden – Eph 5,11-14

Gott will dich nicht entblößen, er will dich zur Freiheit bringen. In „Ich & meine Maske“ verarbeitet Sido seine Zeit mit Maske und stellt fest, dass die Maske ihn vollständig kontrollierte. Er war fremdbestimmt: „.. Ich bin jetzt dein Kopf, mach das deinem alten Kopf bewusst…“ sagt sie ihm. Genau das passiert unter der Maske. Der Song beschreibt auf fürchterliche Weise welchen Kampf Maskierte ausgesetzt sind: der Knechtschaft der Sünde. Davon will Gott befreien.

Wage den Schritt, sich jemanden anzuvertrauen. Vor Gott und deinen Mitmenschen ehrlich zu werden, gefährliche Masken zu erkennen und abzulegen. Du wirst sicherlich eine Zeit damit hadern und fragen: „Echt jetzt?!“; doch beginne damit die Wahrheit wieder neu ins Leben zu lassen und dein Ich öffentlich zu machen. Gott will dich nicht enblößen, er will dich zur Freiheit bringen. Im Rahmen des Jugendtags bietet sich diese Möglichkeit.

Besonders am Veranstaltungsabend wünschen wir uns als Programmteam diese Schritte in der Nachfolge Jesu und suchen Menschen die dabei seelsorgerlich auffangen. Kannst du dir das vorstellen? Besonders wenn du selbst diese Freiheit in Jesus kennst.

Nebenbei: im Flyerdesign wird jeder ans Ablegen erinnert. Eine steinerne Büste fragt dich in echt goldigen Worten: Traust du dich den Flyer zu zerschneiden und als Selfie zu posten? Also sprichwörtlich deine Maske zu offenbaren und sich zu Gott zu positionieren. Nicht nur auf dem Jugendtag gibt es eine Belohnung, auch Gott gibt uns eine Verheißung. Das ehemalige Leben unter der Maske wird selbst zum Licht werden.

 

Für diese Anliegen wollen wir weiter beten. Du kannst das konkret mit uns zum Jugendtags-Gebet am Sonntag 5. & 19.Februar von 19-20.30 Uhr tun.

 

Weitere Infos zum Jugendtag findest du auf www.jugendtag-dresden.de