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Gemeindeblatt Oktober 2018

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„Das kann doch nicht wahr sein!“ … noch vor der Druckversion erscheint das Gemeindeblatt des Monat Oktober als Download (Login) … diese Digitalisierung … Doch kein Grund zum Aufregen! Denn die Wahrheit ist, dass es beim Versand zu einem Faux Pax kam und der Postbote nicht rechtzeitig mit dem Päckchen an unser Tür erschien. Doch damit du rechtzeitig informiert bist, der Vorabdownload. So simple. Die Wahrheit zu kennen, ist oftmals hilfreich. Nicht nur dass sie uns den Blick über die wirkliche Realität offenbart, nein sie überführt auch die Falschaussagen und Lügen, welche aus unterschiedlichsten Motiven entstanden sind.

 

Apropos Entstehungsgründe. Unsere neu gegründeten „Kompass Kids“ haben uns geschrieben und berichten über ihren ersten Kämpfe mit Riesen. Des Weiteren gibt es Nachdenkens wertes aus der Reihe Emotionen:  „Neid ist keine Lösung, Eifersucht hingegen schon“

Zum Schluss noch 2 Einladungen.
Einmal am 4. November zum gemeinsamen Spielenachmittag im Anschluss des Gottesdienstes sowie am 17.11.2018 zum Regionalen Impulstag „Christsein konkret“ nach Bautzen mitzukommen.

 

 

Was ist Wahrheit? … so stellte Pilatus eine rethorische Frage während des Verhörs mit Jesus. Wir merken, dass wir heute in unserer Zeit mit dieser Frage auch sehr herausgefordert sind. Es gibt teils heimtückische, teils gedankenlose Verdrehung und Verdrängung von Wahrheit.
Wir erleben gerade, dass es schwer ist zu entscheiden, was wahr ist – in unserem Land, in der Welt. Welchen Nachrichten kann man trauen? Wofür oder wogegen sollte man sich engagieren, die Stimme erheben, ohne sich vor einen Karren spannen zu lassen? Und es kommt zu Verdächtigungen, Verallgemeinerungen, das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden und Menschen und Gruppen entfernen sich weiter voneinander, bis sie sich kaum noch verstehen, wie wir es gerade hier in Sachsen erleben. Es fehlt an Zuhören, an Schulderkenntnis, an Versöhnung. Dazu kommen neben begründbaren Ängsten solche, die uns anfällig machen für Geschichten, die wir nicht überprüfen können. Gott ruft durch Jesaja aus:

Ihr sollt nicht alles Verschwörung nennen, / was dieses Volk Verschwörung nennt! / Ihr müsst nicht fürchten, was sie erschreckt! Doch Jahwe, den allmächtigen Gott, / den sollt ihr heilig halten! / Vor ihm sollt ihr euch fürchten. / Er flöße euch den Schrecken ein! – Jesaja 8,12f

Die Bibel lenkt unseren Blick auf Wesentliches. Denn es ändert mein Leben nicht wirklich, wenn ich weiß, wer Kennedy ermordet hat oder Drahtzieher hinter 9/11 ist. Viel wichtiger ist, ob mein Leben erkennen lässt, dass ich den höchsten Respekt, die größte Demut dem gegenüber habe, „der euch nach dem Töten auch noch in die Hölle werfen kann. Den müsst ihr fürchten!“ (Lukas 12,5)
Jesus Christus nahm einmal einen Terrorakt des Pilatus, der viele Gallier blutig hinschlachten ließ, als Beispiel, in dem er sagte:
„Meint ihr, dass diese Galiläer mehr gesündigt haben als alle andern Galiläer, weil sie das erlitten haben? Ich sage euch: Nein; sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen.“ Lukas 13,3
Darum geht es, dass wir Sachsen, wir Dresdner unsere Schuld vor dem heiligen Gott erkennen, dass ich das persönlich tue, dass wir umkehren zu Gott, dass wir in seinem Sohn Jesus Christus Vergebung erfahren. Dass es mehr DRESDNER FÜR JESUS gibt. Und daher sind wir auch gerufen, die Versöhnung mit Gott und zwischen Menschen zu predigen, für unsere Mitbürger und Politiker zu beten. (1.Tim 2,1-2).
Sollten wir nicht die sein, die gegen Gewalt durch Radikale von rechts und links oder auch durch diejenigen, die hier in unser Land gekommen sind, die Stimme erheben? Die auch die staatliche Gewalt achten und unterstützen und andererseits nicht die Barmherzigkeit denen gegenüber vergessen, die hilfesuchend sind? Ja, wir haben in einer Demokratie auch das Recht und die Pflicht mitzureden und uns für Gottes Maßstäbe und seine Gerechtigkeit einzusetzen. Ja, wir dürfen auch Fundamentalisten genannt werden, wenn es darum geht, an den Fundamenten unseres Glaubens und auch den guten Grundlagen unseres Landes festzuhalten.
Und was die Ängste angeht:

Was ich euch hinterlasse, ist mein Frieden. Ich gebe euch einen Frieden, wie die Welt ihn nicht geben kann. Lasst euch nicht in Verwirrung bringen, habt keine Angst. Ich habe euch das gesagt, damit ihr in meinem Frieden geborgen seid. In der Welt wird man Druck auf euch ausüben. Aber verliert nicht den Mut! Ich habe die Welt besiegt! – Johannes 14,27/29; 16,33

Wenn ich innerlich auf IHN sehe, dann wird man das auch äußerlich auf meinem Gesicht sehen können. Und an meinem Reden und Handeln. Daran will ich festhalten. Du auch?

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