Debugging

Gemeindeblatt Oktober

efg-dresden-pillnitz-weinberge-thumb

Leichtgläubige Menschen verfallen leicht dem Aberglauben. Es gefällt Gott wohl, daß man sich vor Menschen und Teufel nicht fürchte, vielmehr keck und trutzig, mutig und steif wider sie sei, wenn sie angehen und unrecht haben. Das ist eigentlich des Glaubens Natur, daß er seine Kraft in Furcht, im Tode, in Sünden und allem, was einen Menschen furchtsam und verzagt macht, beweist. Furcht tut nichts Gutes. Darum muß man frei und mutig in allen Dingen sein und feststehen. – Martin Luther

Letztes Jahr im Oktober war ich schon erschrocken, als ich in der Straßenbahn plötzlich einen Mann mit einer furchtbaren Maske traf. Halloween ist das Fest, bei dem mit der Angst vor dem Schrecklichen, Übersinnlichen, vor Geistern gespielt wird. Es ist ja alles nur Spiel, oder?

Dass das Ganze zunimmt, auf kleine Kinder dabei wenig Rücksicht genommen wird, ist nur die eine Seite. In Wirklichkeit sind die Menschen tatsächlich voller Ängste. Angst vor dem, was in der Welt gerade passiert, ob es einen Atomkrieg geben könnte, vor persönlichen Verlusten und dem Tod. Und es gibt eben auch die unsichtbare Welt der Geister, die Bibel nennt sie Dämonen oder gefallene Engel, vor der wir Menschen zu Recht Angst haben sollten, wenn wir nicht Gottes Schutz genießen. Was aber ist, wenn wir Christus in unserem Leben haben? Wie Luther sagt und die Bibel deutlich macht (s. Hebr 2,14-15): Dann eben brauchen und sollten wir uns nicht vor diesen Dingen fürchten. Sollten nicht auf Sterne, Zeichen und neue Prophetien und Verschwörungstheorien achten.

Ihr sollt nicht alles Verschwörung nennen, / was dieses Volk Verschwörung nennt! / Ihr müsst nicht fürchten, was sie erschreckt! Doch Jahwe, den allmächtigen Gott, / den sollt ihr heilig halten! / Vor ihm sollt ihr euch fürchten. / Er flöße euch den Schrecken ein! – Jesaja 8,12-13

Wenn wir die Worte und das Herz der Bibel kennen, „dann sind wir keine unmündigen Kinder mehr, die sich vom Wind aller möglichen Lehren umtreiben lassen und wie Wellen hin- und hergeworfen werden. Dann fallen wir nicht mehr auf das falsche Spiel von Menschen herein, die andere hinterlistig in die Irre führen.“

 

Werner Gitt erzählte folgendes Bild in Bezug auf Zukunftsängste: Stell dir vor wir fahren auf einem Ozeandampfer von Europa nach New York. Allerdings sind wir im Kesselraum und können nicht heraus. Die einzige Information die wir haben ist die Anzeige, wieviel Diesel wir noch im Tank haben. Diese Anzeige sinkt immer weiter ab und schließlich bleibt nur ein winziger Rest übrig. Jetzt könnten wir es mit der Angst zu tun bekommen. Wir sind mitten auf dem Atlantik, gleich ist der Diesel alle, das heißt keinen Antrieb mehr, keinen Strom, hilflos den Gefahren des Meeres ausgesetzt – wir werden sinken! Wir könnten aber auch denken: Der Konstrukteur und der Kapitän haben alles genau geplant. Wenn nun bald der Diesel alle ist bedeutet das, dass wir gleich in New York angekommen sind. Ein Grund zur großen Freunde.

Wenn das alles anfängt, dann hebt den Kopf und richtet euch auf, denn dann ist eure Erlösung nicht mehr weit. – Lukas 21,28

Lasst uns dieses Vertrauen haben.

Was ich euch hinterlasse, ist mein Frieden. Ich gebe euch einen Frieden, wie die Welt ihn nicht geben kann. Lasst euch nicht in Verwirrung bringen, habt keine Angst. – Johannes 14,27

Der Download von "Gemeindeblatt 10/2017" ist nur für eingeloggte User möglich!