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Gemeindeblatt November

Hoffnung verändert alles! Diese zuversichtliche Erwartung möchten wir als Dresdner für Jesus immer wieder Menschen mitgeben. Denn sie schenkt Lebensfreude und trägt uns auch in schweren Zeiten.

Von Luthers Hoffnung schreibt Stefan im Editorial des Gemeindeblattes November. Für kleine „Geschenke der Hoffnung“ suchen wir noch Helfer, um dann in guter Tradition weihnachtliche Geschenktüten in Niedersedlitz und erstmals ins Prohlis verteilen zu können. Darüber hinaus wollen wir erneut für Weihnachten im Schuhkarton sammeln, um Kindern in Not mehr als eine Freude zu bereiten. Vom Ausharren in Notsituationen und sich hoffnungsvoll an Gott wenden handeln auch die Berichte von OpenDoors aus dem Jemen sowie der Jugend-Themenreihe Gebet. Also les‘ mal rein in die Novemberausgabe des Gemeindeblattes.

Martin sagte…

Ich hoffe, dass es friedlich bleibt in unserem Land!“
„Ich hoffe, dass ich gesund bleibe und das noch erleben kann!“
„Ich hoffe diesmal gewinnt Dortmund!“
Hoffnung. Wir brauchen Hoffnung auf etwas in der Zukunft, dass uns Kraft gibt, auch mal durchzuhalten, dran zubleiben wenn es schwierig wird. Oder einfach, um uns auf die Zukunft freuen zu können. Wir brauchen Hoffnung, um etwas zu haben, was uns hält und die Gewissheit gibt, dass uns etwas Gutes erwartet.
Aber ist das so? Was erwartet dich, wenn du von dieser Welt Abschied nehmen musst? „Es ist dem Menschen bestimmt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht“ schreibt die Bibel im Hebräer 9,27. Wenn ich und du von Gott beurteilt werden sieht es finster für uns aus. Wie kann dann eine hoffnungsvolle Zukunft aussehen?
In Psalm 91 steht:
„Weil er an mir hängt, will ich ihn retten! / Weil er mich achtet, schütze ich ihn. Wenn er mich ruft, antworte ich. / Wenn er in Not ist, steh ich ihm bei, / hol ihn heraus und bring ihn zu Ehren. Ich gebe ihm ein langes (ewiges?) und erfülltes Leben / und lasse ihn schauen mein Heil.“ – Psalm 91, 14-16
Es scheint wichtig zu sein, das eigene Versagen vor Augen zu ha-ben, um das, was Gott durch Jesus Christus mit deinem Leben tun will schätzen zu können. Martin Lu-ther nahm vielleicht die Verse aus diesem Psalm zum Anlass, um zu diesem Thema zu schreiben:

Meine Hoffnung: Mir ist’s bisher wegen angeborener Bosheit und Schwachheit unmöglich gewesen, den Forderungen Gottes zu genügen. Wenn ich nicht glauben darf, dass Gott mir um Christi willen dies täglich beweinte Zurückbleiben vergebe, so ist’s aus mit mir, und ich muss verzweifeln. Aber das lass ich bleiben. Wie Judas mich an den Baum hängen, das tu ich nicht, – ich hänge mich an den Hals oder Fuß Christi, wie die Sünderin, ob ich auch noch schlechter bin als diese. Ich halte meinen Herrn fest. Dann spricht Jesus zum Vater: ‚Dies Anhängsel muss auch durch. Er hat zwar nichts gehalten und alle deine Gebote übertreten; aber er hängt sich an mich. Vater, was willst, ich starb auch für ihn. Lass ihn durchschlüpfen.‘ Das soll mein Glaube sein.

Woran hängst du? Worauf hoffst du?

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