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Gemeindeblatt Januar 2019

Nein, wir werden nicht abschweifen vom Pfad der Rechtschaffenheit! Nein, wir werden nicht gegen jene Regeln verstoßen, die unser Schutzwall gegen niedere Instinkte sind. Nein, wir werden nicht zulassen, dass die Verzweiflung unsere moralische Autorität zerrüttet. … Und deshalb müssen wir immer nach vorne sehen. Wir alle müssen zu Fackelträgern werden. Wir alle müssen ein erhellendes Licht auf den Pfad zu dauerhaftem Frieden werfen. – Star Trek

So heißt es in einer heroischen Ansprache der Science-Fiction-Serie Star Trek. Passen diese Worte nicht gut auch zu unserer Berufung als Christen? Eine Art Ermutigung und Selbstverpflichtung, den Weg gemeinsam zu gehen und sich dabei zu stärken. Es geht dabei auch darum, dass wir nicht allein sind, nicht allein sein sollen und allein kämpfen müssen. Ein Christ ist kein Solist. Wir sind Gemeinde. Das ist Gottes genialer Gedanke.

 

Mit diesem Thema wollen wir uns als Gemeinde dieses Jahr, und sicher noch darüber hinaus, intensiver beschäftigen. Das soll in Predigten geschehen, wir werden in den Hauskreisen anhand des Buches „Christus und die Gemeinde“ über wichtige Themen nachdenken. Außerdem haben wir als Älteste eine Art Bekenntnis verfasst, was unsere Überzeugungen versucht zu formulieren. Das wollen wir gerne mit allen in der Gemeinde durchsprechen und auch unser Gemeindeblatt dazu nutzen. Ekklesia, das Wort, was im Neuen Testament am häufigsten für Gemeinde benutzt wird, bedeutete damals soviel wie Versammlung, Treffen, Zusammenkunft. Es kam von dem Gedanken her, dass Menschen zu so einer Versammlung (heraus) gerufen werden (Kaleo – rufen). Im Alten Testament finden wir dafür das Wort „kahal JHWH“ – die Versammlung des Herrn. In der Bibel der ersten Gemeinden, der griechischen sogenannten Septuaginta, wird hier das Wort ekklesia verwendet. Gemeinde entsteht nicht einfach so – Gott selbst ist der Gründer, der Menschen dazu ruft – auf ganz verschiedene Weise. Er ruft uns heraus – so wie er die Israeliten aus Ägypten rief – aus einem Leben, dass aus Verstrickung und Schuld und Gottesferne besteht (Kolosser 1,13).
Er ruft uns hinein in ein Bündnis zwischen Gott und Mensch, in eine Gemeinschaft von Kindern Gottes, die alle mit Jesus Christus aufs engste verbunden sind. (1. Korinther 1,9)
Er beruft uns als Erben eines wunderbaren Lebens an seiner Seite (Philipper 3,14; 1.Timotheus 6,12).
Er ruft zur Gemeinschaft, dass wir SEIN Volk sein sollen „Ihr seid ein heiliges Volk, dass Gott selbst gehört“ (1. Petrus).

 

Wenn ich über Gemeinde nachdenke merke ich, dass der Gedanke größer wird. Dass ich über Dinge staune, dass es so viel mehr ist, als die Räume, als unsere Treffen, kein Klub. Es ist etwas lebendiges, ein Organismus, in den ich eingefügt bin. Hier sind wir unterwegs mit derselben Verheißung und demselben Ziel.

Die Gemeinde Jesu Christi ist die neue Gesellschaft, die Gott schaffen will und nach der sich weltweit viele Menschen sehnen. – Michael Griffith

Es wäre super, wenn verschiedene Leute sich mit Ideen einbringen, um dieses Thema zu vertiefen, vielleicht bei einem Familientag, bei der Gemeindefreizeit, durch das Schreiben eines Liedes oder Begegnungsideen der Generationen,… Lasst uns das neu entdecken, was der Erfinder dieser Gemeinschaft uns damit gegeben hat!

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