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Gemeindeblatt Dezember

„Für mich ist Weihnachten …  das Fest der Freude … Familienzusammenkunft … natürlich Geschenke …!“
Doch wie würdest du deinen Satz mit Inhalt füllen?

Im Editorial des Dezember-Gemeindeblatt blickt Luther durch sein Statement auf den wirklichen Grund des Festes. Es ist eine ganz andere Richtung – ein Blick nach oben: „Vom Himmel hoch, da komm ich her“. Auch weitere Beiträge dieser Monatsausgabe werfen ein Blick auf das Christkind, das doch zugleich der Friedefürst ist und dennoch in die Welt kam, um den Menschen die Rettung zu bringen.  Viel Freude beim Lesen oder in der Adventszeit zu einem der Weihnachtsgottesdienste zu kommen.

Editorial – Martin sagte…

Wir fassen keinen anderen Gott als den, der in jenem Menschen ist, der vom Himmel kam. Ich fange bei der Krippe an. Die Geburt Jesu in Bethlehem ist keine einmalige Geschichte, sondern ein Geschenk, das ewig bleibt.

Bis zur Zeit der Reformation war es vor allem Nikolaus, der Bischof von Myra, an den in der Adventszeit erinnert wurde. Am 6. Dezember gab es deshalb kleine Geschenke. Martin Luther stellte aber Jesus Christus, das „Christkind“ in den Mittelpunkt. Daher etablierte es sich in jenen Tagen, dass mehr das Weihnachtsfest nicht nur im kirchlichen Gottesdienst, sondern auch zu Hause gefeiert wurde.
Einer von Martin Luthers Schülern schrieb, dass dieser im Kreis seiner Familie von dem wunderbaren Geschenk sprach, dass Gott uns gemacht hat, als Anlass, dass wir durch Geschenke daran erinnern. Welche große Wahrheit, die auch wir immer neu zu erfassen streben sollten: Gott wurde einer von uns in Jesus Christus, damit wir in seine Familie und in seine Sphäre, den Himmel, aufgenommen werden können.
Wer das in seinem Leben erfahren hat, der kann nicht genug danken. Der wünscht sich, dass das eigene Herz diesen wunderbaren Jesus wie eine Krippe aufnimmt.

1535 schrieb Martin Luther für seine Kinder das Lied „Vom Himmel hoch da komm ich her“, übrigens zunächst auf die Melodie eines damals bekannten Spielmannliedes. In diesem Lied heißt es unter anderem:

Ach mein herzliebes Jesulein,
mach dir ein rein sanft Bettelein,
zu ruhen in meins Herzens Schrein,
daß ich nimmer vergesse dein.

Darum geht es Martin Luther, darum geht es in der guten Botschaft Gottes, die er uns in der Bibel aufschreiben ließ: Wer Jesus in seinem Leben aufnimmt, wer ihn in sein Leben hineinreden und regieren und ins Herz einziehen lässt, der wird in Gottes Familie aufgenommen, darf sich zurecht Kind Gottes nennen. Wo dieser Gott, der so arm und unscheinbar unsere Welt betreten hat auch unser Leben betritt, da leuchtet etwas von der Herrlichkeit Gottes in einem Menschen auf. Da feiert der Himmel ein wahres Weihnachtsfest. Gehörst du schon dazu?
Jesus sagt: Siehe ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir. – Offenbarung 3,20

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