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Gemeindeblatt August

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Für Grüße aus dem Sommerurlaub greifen viele Menschen weiterhin ganz klassisch zum Stift. Vier von fünf Befragten senden einen besonderen Gruß per Postkarte. Auch im Editorial des Gemeindeblattes erreichte uns solch ein Brief Luthers an seinen Freund. Doch nicht nur aus diesem Brief, sondern auch aus Frankreich, dem Iran und aus Chemnitz haben wir Berichte im Gemeindeblatt August abgedruckt. Aber lest selbst.

Martin sagte…

3. Mai 1525 schrieb Martin Luther einen Brief aus Weimar an Friedrich Myconius in Gotha. Lese ihn mal so, als wäre er an dich adressiert.

Gnade und Friede sei mit dir in Christus, der gesagt hat: „In der Welt habt Ihr Angst, in mir aber Frieden; doch seit getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Johannes 16,33) Ich schreibe dies, mein lieber … (bitte eigenen Namen einsetzen!) als Unbekannter an einen Unbekannten, um dir all das mitzuteilen, was ich an Trost in Christus habe. Da also die Welt in Christus überwunden ist, so muss sicherlich das, was außer und ohne Christus vollführt wird, mit Notwendigkeit so beschaffen sein, dass es nur dem Scheine nach siegt; in Wirklichkeit aber ist es überwunden und zum Triumphe gemacht in und mit Christus, so dass man einen vollen Sieg besitzt, sobald die Welt mit diesem ihrem Schein einmal untergegangen ist (1.Jo 2,17). Daran, dass dies geschehen wird, können wir, die wir Christus kennen, nicht zweifeln. Ihn bitte ich, dass er dir durch seinen Geist Mut zuspreche und dich mit all deinen Lieben durch seine Kraft belebe. Fahre nur so fort, mein lieber … (meine liebe…),  Im Herrn!

Martin Luther war oft ein großer Ermutiger gegenüber denen, die Gott ihm an die Seite gestellt hatte. Das will ich von ihm lernen, darin möchte ich wachsen. Dabei möchte ich die Dinge, die heute in unserem Leben, in unserem Land und in der Welt geschehen aus der Perspektive des Himmels zu sehen. Die Siege des Bösen – egal welchen Namen es auch trägt – sind in Gottes Augen nur von kurzer Dauer. Sie sind nur scheinbare Siege. Denn bald, schon sehr bald, wird der Herr Jesus auch sichtbarer Sieger vor den Augen aller Menschen sein. Und spätestens dann sind deine Probleme und Sorgen aber auch vorbei. Deshalb, mach‘ weiter mit dem Guten, was du tust. Für die anderen Dinge nimm‘ die Vergebung an, die Jesus dir täglich geben will und fasse Mut!

Vertraue dem HERRN mit ganzem Herzen / und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Such ihn zu erkennen bei dem, was du tust, / dann räumt er dir die Hürden aus dem Weg! Halte dich nicht selbst für klug, / sondern fürchte den HERRN und meide das Böse! Das ist Heilung und Wohltat für dich. – Sprüche 3,5-8

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